Seitdem ich mich mit meiner Traumabiographie auseinandergesetzt habe, hat sich mein Leben grundlegend verändert.

Diese Reise war dringend nötig, denn ich empfand mein Leben als Last. Mein Umgang war nicht sehr liebevoll, ich fühlte immer wieder eine Leere in mir. Meine Gedanken kreisten ständig und liessen mich schlecht zur Ruhe kommen.

Oft lenkte ich mich ab, um diese inneren Zustände auszuhalten.

Meine Kindheit war für mich ein schwarzes Loch, ich wusste nicht mehr viel aus dieser Zeit, habe das aber nicht mit Trauma und Abspaltung in Verbindung gebracht. Das wurde mir erst klar, als ich die Ausbildung bei Franz Ruppert begonnen hatte.

Er ist Psychotherapeut und forscht seit vielen Jahren was Trauma mit Psyche und Körper macht.

Im Laufe meines Prozesses zeigt sich, dass viele meiner Erinnerungen nur noch in meinem Körper, aber nicht mehr in meinem Bewusstsein abgespeichert waren. 

Eine grosse Bereicherungen ist für mich die neue Freiheit, nicht mehr die Erwartungen anderer erfüllen zu müssen. 

Mich mit eigenen Augen zu sehen, und nicht durch die meiner Mutter. Ich kann liebevoller mit mir umgehen und brauche mich nicht mehr abzuwerten. Im Körper zu sein und ihn nicht nur durch Schmerz wahrzunehmen, war ein grosser Schritt um im Jetzt zu sein, und nicht ständig in der Vergangenheit oder Zukunft. 

 

Ich begleite Paare, Familien oder einzel Personen, in ihrem Tempo, und den Schritten die möglich sind, damit

die Psyche nicht überfordert. Um neue Erfahrungen zu machen, sich neu kennenzulernen und um den Familienalltag einfacher zu gestalten. 

 

 

Wir sind soziale Wesen und brauchen einander....

 

 

 

 

Eine gesunde Psyche ist in sich glücklich und wünscht anderen dieses Glück. 

Eine traumatisierte Psyche wehrt sich gegen Selbsterkenntnis, indem sie sich auf das Aussen fixiert, sich im Reden, Aktionismus und kämpfen verliert.

Sie betäubt sich selbst und fördert täglich ihr eigenes Unglück.

(Franz Ruppert)